Alles zu Datenschutz und Anonymität im Netz in einem E-Book

Anonym Im Internet

Sebastian Meiser

Sebastian Meiser ist Informatiker (M.Sc.) mit Nebenfach Psychologie und derzeit Doktorand am Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit CISPA der Universität des Saarlandes (UdS). In seiner Promotion erforscht er Methoden zur Verbesserung der Privatsphäre und analysiert Systeme zur anonymen Kommunikation. Insbesondere arbeitet er an einem Live-Monitor für Benutzeranonymität im Tor-Netzwerk.

 

Anonym im Internet 

  • Umfassender Guide zum Thema Datenschutz und Sicherheit
  • Komplette Anonymität: Wie Sie sich vor Spionage schützen
  • Praxisanleitung: Verwischen Sie Ihre Social Media Spuren online
  • Mobil Unsichtbar: Wie Sie ihr Smartphone vor Angriffen schützen

 

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Datensicherheit und Anonymität im Internet sind wahrlich kein rein privates Problem: große Konzerne, international agierende Unternehmen und selbst Regierungen müssen sich ständig um den Schutz ihrer Daten bemühen.
Das E-Book „Anonymität im Internet“ führt anschaulich und leicht verständlich in die komplexe Materie ein. Dabei beschäftigt es sich mit dem Datenschutz im Allgemein, den Problemen und den technischen Möglichkeiten im Einzelnen. Für die praktische Anwendung liefert es Tipps und Tricks - auch für den normalen Internetnutzer. Der Autor stellt zudem hilfreiche Programme vor, die den Schutz persönlicher Daten, die Anonymität und die grundsätzliche Sicherheit im Netz erleichtern.

 

Anonymität im Internet: Keine einfache Sache

So einfach und unkompliziert das Surfen im World Wide Web auch ist, so unübersichtlich und wenig durchschaubar ist es für den Otto Normalverbraucher. Der Zugang zum Internet ist heutzutage derart unproblematisch bewerkstelligt, dass der Nutzer am Rechner höchstens ansatzweise etwas von den Prozessen im Hintergrund erfährt bzw. erfahren kann – vor allem nicht von dem enormen Informationsaustausch zwischen dem eigenen Computer und den vielen Akteuren im Netz.


Jede Menge Daten werden nämlich hierbei preisgegeben – freiwillig und unfreiwillig. Login-Daten, Informationen bei Google-Anfragen etc. werden bereitwillig für den jeweiligen Zweck eingegeben, aber ganz anders sieht es beim Aufzeichnen Ihres Verhaltens aus – wissen Sie wirklich, ob und inwieweit Sie beim Surfen unbehelligt bleiben? Was bedeutet Anonymität im Netz überhaupt?

Das Problem sind die vielen Verbindungsstellen. Wenn Sie beispielsweise eine Internetseite über Ihren Browser ansteuern, dann kommuniziert Ihr Rechner nicht einfach nur mit dem Webserver der angewählten Seite. Vielmehr sind zunächst Ihr Internetanbieter (Internet Service Provider, ISP), verschiedene autonome Systeme, eine Datenverbindung wie ein Unterseekabel und dann erst der Webserver beteiligt. Jedes einzelne Glied der Kette kann im Prinzip einem Datenangriff zum Opfer fallen. Je mehr Glieder die Kette hat, desto größer sind die Möglichkeiten. Allerdings: der Weg bis zum Anbieter einer Internetseite ist ziemlich undurchsichtig und kann im Alltag nicht ständig geprüft werden.

Seit den Anfängen des Internets ist die Datensicherheit und das anonyme Surfen im Netz ein wichtiges Thema. Daher gab es bereits frühzeitig Maßnahmen, um einen gewissen Schutz vor Angriffen auf persönliche Informationen zu gewährleisten. Gegenwärtig lauten die Schlagworte bezüglich anonym surfen und Datenschutz: Proxy-Server, Tor-Browser oder Cyberghost VPN. Schon lange in Nutzung sind zum Beispiel HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) oder auch SSL (Secure Sockets Layer, auch Transport Layer Security, kurz TLS genannt). HTTPS und SSL dienen der Verschlüsselung der Daten sowie Authentifizierung zwischen Webserver und Browser des Users. Sie werden zumeist im Verbund verwendet – und das schon seit ihrem Erscheinen 1994. Allerdings reichen HTTPS und SSL bei Weitem nicht aus.

 

Smartphones und soziale Netzwerke – Herausforderung an die Datensicherheit

Während am normalen Heim- oder Firmenrechner Datensicherheit und -schutz schon lange beachtet werden, ist der Umgang mit persönlichen Daten und dem potenziellen Missbrauch von diesen bei Mobiltelefonen und besonders Smartphones als geradezu stiefmütterlich zu bezeichnen. Ein großes Sicherheitsrisiko können Anwendungen aus den allseits beliebten App-Stores sein.

Während es bei Computersoftware eher eine Ausnahme darstellt, wenn Programme privater Programmierer große Verbreitung finden, hat sich dies bei Handy-Apps bewährt. Unvorsichtige Nutzer können sich damit schnell ein Programm herunterladen, das sensible Daten weitergibt – wie zum Beispiel den Standort. Immerhin ist bei den Menschen das Smartphone immer dabei, sodass bei Sicherheitslücken eine präzise Verfolgung einzelner Personen und ihrer Gewohnheiten prinzipiell möglich ist.

Problematisch sowohl für PCs als auch Smartphones ist die große Beliebtheit sozialer Netzwerke. Facebook und ähnliche Anbieter stehen immer wieder gerne im Mittelpunkt der Diskussion, weil Nutzerdaten an Dritte weitergegeben werden. Dabei handelt es sich zunächst meist um für die Wirtschaft wertvolle Informationen zum Konsumverhalten und zur Markenreichweite. Aber auch zwielichtige Gesellen könnten die wahren Identitäten der User für illegale Zwecke benutzen – ein reales Problem, das gerne beim Chatten, Posten und Liken außer Acht gelassen wird. Andererseits stehen dabei die Anbieter selbst in der Pflicht, um für Sicherheit zu sorgen und weitgehendes Vertrauen zu schaffen. Das bedeutet durchaus bisweilen eher einen wirtschaftlichen Konflikt als ein Problem der technischen Machbarkeit.

 

Anonym im Internet? - Privatsphäre wird immer schwieriger werden

Das Internet ist nicht mehr wegzudenken - im Gegenteil: immer mehr Aktivitäten werden in das World Wide Web übertragen, sodass die Menge der Informationen über einzelne Menschen online rapide zunehmen wird. Das Handy weicht zunehmend dem Smartphone, wodurch der Datenaustausch praktisch an jedem Ort der Welt stattfinden kann. Moderne Autos sind bereits internetfähig und werden absehbar zukünftig mit Verkehrsleitsystemen kommunizieren und weitere Verwendungen für ausgedehnte Konnektivität werden Nutzen, aber ebenso einige Gefahren mit sich bringen. Praktisch ist der Mensch von anderen bald ohne jeden Schutz bequem vom Rechner aus auszuhorchen.

Denn mit der wachsenden Vernetzung steigt auch die Gefahr, dass diese Daten in falsche Hände gelangen können und die Anonymität im Web leidet. Wenn erst Ihre Haushaltsgeräte online sind und Sie über Ihr Smartphone von unterwegs kontrollieren können, welche Lebensmittel in Ihrem Kühlschrank fehlen, dann bedeutet das auch, dass damit wertvolle Informationen für Unternehmen entstehen. Die Informationen, was und wie viel Sie wann verbrauchen und wieder benötigen, gibt z. B. auch Auskunft darüber, ob die Bewohner eines Hauses im Urlaub sind, wenn der Kühlschrank keine Bestandsveränderungen und vielleicht zudem ein niedriges Füllniveau verrät.

Das Potenzial für den Missbrauch, das sich aus den zukünftigen technischen Möglichkeiten und der progressiven Vernetzung ergibt, ist kaum abzuschätzen. Klar ist nur, dass die Entwicklung voranschreiten wird, wenn es der Bequemlichkeit des Menschen dienen wird - und dass damit auch die Sicherheitslücken eher zu- als abnehmen werden.

Dank des E-Books „Anonymität im Internet“ können Sie sich angenehm unkompliziert in die Materie einlesen und viele hilfreiche Kenntnisse für die nahe Zukunft aneignen. Überlassen Sie Ihre Anonymität und Datensicherheit im weltweiten Netz nicht dem Zufall!

 

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