Grafikfeuerwerk anstatt Diashow

Star Wars: Battlefront
Star Wars: Battlefront; Quelle: EA

Top-Leistung für das Spielejahr 2016: Mit diesen Hardware-Tricks rüsten Sie Ihren PC fit für alle Spielehits

Dieses Jahr bietet eine Unmenge an Blockbustern für den heimischen Computer. Die Spielentwickler locken mit einer nochmals realistischeren Optik und riesigen Spielwelten. Das bringt den PC ganz schön ins Schwitzen, weshalb man an den richtigen Stellen aufrüsten sollte. Hierbei lohnt es sich, einen Blick auf die Spielehighlights und deren Systemanforderungen zu werfen um den ideal Gaming Aufrüst PC erschaffen zu können.

Diese stellen allerdings empfohlene Werte dar. Die Titel bleiben auch mit kleineren Konfigurationen spielbar, jedoch mit merklichen Kompromissen in der Bildwiederholrate und der Darstellungsqualität. Es ist deshalb eher anzuraten, eine bessere Hardware als die ausgeschriebenen Empfehlungen zu verbauen.

Hardware-Trend: 8 GB RAM und moderner Quad-Core

Der Arbeitsspeicher und eine moderne Prozessorarchitektur kristallisieren sich als essentiell für den diesjährigen Spielgenuss heraus. Dies betrifft durchweg jedes Genre, so kommen auch Rennsportfans mit betagten Komponenten um ein Aufrüsten nicht herum.

Formel 1 2015 soll erst mit einem Core i7 bei ansprechender Qualität richtig rundlaufen. Hierbei abermals empfehlenswert: 8 GB RAM – ein Wert, der sich inzwischen zum unabdingbaren Standard für den PC-Spieler mauserte. Wer mit Nico Rosberg auf Titeljagd gehen möchte, benötigt zudem 20 GB Festplattenplatz.

Viele Entwickler geben für die Mindestanforderungen ihrer Spiele noch Prozessoren wie dem Intel Core 2 Quad oder dem AMD Phenom II nebst 4 GB RAM an – doch weit kommt man damit nicht. Hier kann meist nur eine geringe Auflösung samt niedrigen Details eingestellt werden, sonst entsteht starkes Ruckeln.

Moderne High-End-Grafikkarten werden heute schon ausgereizt

Abseits von CPU und RAM spielt natürlich auch die Grafiklösung beim Aufrüsten eine essentielle Rolle. Diese Komponente sollte besonders weise gewählt werden, weil sie am schnellsten altert. Während ein moderner Prozessor ca. sechs bis acht Jahre gut mit dem Rechner arbeitet, überholt sich eine Grafikkarte oft schon nach zwei bis drei Jahren.

Deshalb ist es für anspruchsvolle Spieler ratsam, hier ein paar Euro mehr zu investieren, um nicht kurze Zeit später wieder tief in die Tasche greifen zu müssen. Empfehlenswert sind Grafikkarten ab einer Nvidia Geforce GTX 960 oder einer AMD Radeon R9 370X. Hier gilt das einfache Prinzip: wer mehr zahlt, hat länger Spaß. Dies unterstreichen auch aktuelle Spiele, die den Pixelbeschleunigern alles abverlangen.

Als ein gutes Beispiel dient das Action-Adventure Batman: Arkham Knight. Unterhalb einer Grafikkarte mit 2 GB Video-RAM bleibt der Bildschirm schwarz. Die Entwickler führen sogar eine GPU mit 3 GB RAM wie die GTX 980 auf, wenn man das Spiel mit allen Details genießen möchte. Sie benötigen ebenfalls einen Core i7- oder einen schnellen AMD FX-Prozessor, um die Fledermaus zu beflügeln.

Moderne Spiele sind Speicherfresser

Bei Festplattengrößen um die 500 GB kommt es schnell zu Platzproblemen. Immer öfter verlangen aktuelle Spiele-Highlights mehr als 50 GB Speicher. Deshalb sollte man Laufwerke mit mindestens ein Terabyte an Datenspeicher kaufen – wer langfristig plant, greift gleich zu zwei oder drei Terabyte.
Veraltete Festplattentechnik taugt jedoch meist nur noch zum Archivieren von Spielen. Die am häufigsten gespielten Titel sollten auf einer SSD gelagert werden. Diese arbeitet erheblich schneller, leiser und verbraucht noch dazu weniger Strom. Zudem wird die Langlebigkeit erhöht, da eine SSD keine beweglichen Teile besitzt.

Gut geschützt ist man mit einer Kombination aus zwei Festplatten in einem sogenannten Raid-1-Verbund, welches ein Laufwerk als Back-Up-Speicher nutzt. Diese Konfiguration als Archiv und Medienspeicher nebst einer SSD für das schnelle Starten und Lagern der Lieblingsspiele, bildet eine gute Basis für die nächsten Jahre.

Fazit: Auf die richtige Mixtur kommt es beim Gaming Aufrüst PC an

Wer den Umhang des dunklen Ritters in Batman: Arkham Knight möglichst realistisch animiert sehen möchte, braucht die Power einer GTX 980. Dasselbe gilt auch für andere Spiele, die aktuelle Grafikkarten ausreizen. Somit ist man gleichzeitig auch für die kommenden Blockbuster gerüstet.
Wer sich mit weniger Details zufrieden gibt, fährt aber auch mit einer GTX 960 oder einer Radeon R9 370X gut. PC-Systeme mit weniger als 8 GB RAM profitieren aber nicht von der schnellen Grafiklösung. Für den modernen Gamer-PC bieten sich sogar 16 GB an.

Die Wahl des Prozessors sollte ebenfalls wohl bedacht sein. Mit einem modernen Core i7- oder AMD FX-Chip wird man 2016 und darüber hinaus viel Freude an seinem Spiele-Computer haben.

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