Vom Einsteiger bis in die Oberliga - Die besten Pixelschubser im Hardware Check

ASUS STRIX-GTX980-DC2OC-4GD5
Nvidia Grafikkarte: ASUS STRIX-GTX980-DC2OC-4GD5

Die Grafikkarten Charts 2016

Den Grafikkartenmarkt dominieren zwei Chiphersteller, Nvidia und AMD. Die beiden Wettbewerber bieten mit ihren exklusiven Funktionen für eine bessere Darstellungsqualität und mehr Performance dem Spieler immer wieder neue Kaufanreize.

Spezielle Features:

Nvidias GPU Boost 2.0 holt jedes Quäntchen Rechenleistung aus der Grafikkarte heraus und maximiert damit bei jedem einzelnen PC-Spiel die Bildwiederholrate. Dabei wird der Boost-Takt des Chips bis zu einer vorher festgelegten Höchsttemperatur gesteigert.
AMD entwickelte mit Gaming Evolved eine interessante Software-Suite, über die sich die Grafikqualität von Spielen gezielt anpassen lässt. Des Weiteren beinhaltet dieses Programm eine Community zum Austausch mit anderen und die Option, Gameplay-Videos aufzuzeichnen.

Um dem Fotorealismus in Spielen noch näher zu kommen, legen sowohl Nvidia als auch AMD den Fokus auf eine verbesserte Physikberechnung. Dabei stellen vor allem möglichst lebensechte Haaranimationen eine Herausforderung dar. Um diese Wiedergabe authentischer zu lösen, entwickelte Nvidia Hairworks und AMD TressFX Hair.

Kostenpunkt der Grafikkarten:

Heutzutage erreichen Grafikkarten unter 200 Euro Frameraten, welche auch bei aktuellen Spielen über 30 FPS liegen können. Dies ermöglicht schon flüssige Action bei vielen Spielen. Außerdem erfreut sich noch das Marktsegment bis 500 Euro bei Gamern großer Beliebtheit. Hier erhält man für einen entsprechenden Aufpreis mehr Zukunftssicherheit.

Wenn Geld kaum eine Rolle spielt und man in den kommenden Jahren sorgenfrei zocken möchte, bieten sich Modelle von Nvidia (GeForce) oder AMD (Radeon) jenseits der 500 Euro an. Doch worin unterscheiden sich die Grafikkarten eigentlich voneinander?

  • GPU-Architektur – jede Generation bringt Leistungsoptimierungen mit sich
  • GPU-Kerntakt – ein höherer Wert macht den Grafikprozessor schneller
  • Speicherinterface – der Wert (in Bit) gibt an, wie schnell der Grafik-RAM arbeitet
  • Grafik-RAM – speichert die zu berechnenden Bildschirminhalte, mit höherer Auflösung steigt ebenfalls das Datenvolumen
  • Shader – kleine Recheneinheiten in den Grafikchips, die bei steigender Anzahl die Performance erhöhen
  • Direct X-Version – die Schnittstelle zwischen Grafikkarte und Betriebssystem, sollte aktuell sein

Diese grundlegenden Eigenschaften – auch wenn Nvidia und AMD oft sehr unterschiedliche Lösungsansätze liefern – müssen moderne Grafikkarten erfüllen. Spätestens bei der gemessenen Performance in Spielen zeigt sich, welche GPU tatsächlich die Nase vorne hat.

MSI Radeon R9 380 Gaming 4G
Grafikkarte: MSI Radeon R9 380 Gaming 4G

Grafikkarten bis 200 Euro

Bereits ab 100 Euro kann man eine Einsteigerkarte wie die Nvidia GeForce GTX 750 erwerben. Die besser ausgestattete GTX 750 Ti kostet dann ca. 20 Euro mehr. Das Kürzel „Ti“ steht für „Titanium“ und bezeichnet bessere Versionen der gängigen Grafikkarten-Modelle. Beide GPUs basieren auf der aktuellen Maxwell-Architektur von Nvidia.

GTX 750 Daten

  • GPU-Takt: 1.020 MHz (Boost-Taktung 1.085 MHz)
  • Speicherinterface: 128 Bit
  • Grafik-RAM: 1 GB GDDR5
  • Shader: 512 Recheneinheiten
  • Direct X-Version: DX 11.2

GTX 750 Benchmarks

  •  Battlefield 4: 34 FPS (Full-HD, maximale Details)
  • The Elder Scrolls 5: Skyrim: 65 FPS (Full-HD, maximale Details)

GTX 750 Ti Daten

  • GPU-Takt: 1.020 MHz (Boost-Taktung 1.085 MHz)
  • Speicherinterface: 128 Bit
  • Grafik-RAM: 2 GB GDDR5
  • Shader: 640 Recheneinheiten
  • Direct X-Version: DX 11.2

GTX 750 Ti Benchmarks

  •  Battlefield 4: 45 FPS (Full-HD, maximale Details)
  • The Elder Scrolls 5: Skyrim: 72 FPS (Full-HD, maximale Details)

Wer bereit ist, 170 Euro zu investieren, erhält eine AMD Radeon R7 370. Diese und auch der große Bruder Radeon R9 380 (ab 200 Euro) verfügen über eine merklich höhere Performance als die zuvor genannten Nvidia-Modelle. Diese beiden Produkte verwenden die Trinidad Pro- und Antigua Pro-Architektur von AMD.

Radeon R7 370 Daten

  • GPU-Takt: 1.050 MHz
  • Speicherinterface: 256 Bit
  • Grafik-RAM: 2 oder 4 GB GDDR5
  • Shader: 1.024 Recheneinheiten
  • Direct X-Version: DX 11

Radeon R7 370 Benchmarks

  • Battlefield 4: 64 FPS (Full-HD, maximale Details)
  • The Elder Scrolls 5: Skyrim: 83 FPS (Full-HD, maximale Details)

Radeon R9 380 Daten

  • GPU-Takt: 980 MHz
  • Speicherinterface: 256 Bit
  • Grafik-RAM: 2 GB GDDR5
  • Shader: 1.7928 Recheneinheiten
  • Direct X-Version: DX 12.0

Radeon R9 380 Benchmarks

  • Battlefield 4: 48 FPS (Full-HD, maximale Details)
  • The Elder Scrolls 5: Skyrim: 118 FPS (Full-HD, maximale Details)

Einsatzgebiete: Für die beiden GTX 750 eignen sich am besten Computer mit einem Core-i3-Prozessor von Intel oder ein AMD FX Quad-Core mit 8 GB RAM. Falls aber eine der genannten Radeon R7 und R9-GPUs zum Einsatz kommen, wären ein Core i5 oder ein AMD FX Hexa-Core mit ebenfalls 8 GB Arbeitsspeicher die beste Lösung.

Gigabyte GeForce GTX 970 Gaming G1
Nvidia Grafikkarte: Gigabyte GeForce GTX 970 Gaming G1

Grafikkarten bis 500 Euro

Zwischen der Mittelklasse-Karte Nvidia GeForce GTX 960 und der High-End-Variante GTX 970 bestehen große Unterschiede, sowohl beim Preis als auch bei der Leistung. Während eine GTX 960 oftmals rund 200 Euro kostet, liegt die GTX 970 meist bei etwa 320 Euro. Nvidias Maxwell-Architektur besitzt hier die deutlich besseren Komponenten, wie mehr Grafik-RAM und eine höhere Shader-Anzahl.

GeForce GTX 960 Daten

  • GPU-Takt: 1.127 MHz (Boost-Taktung 1.178 MHz)
  • Speicherinterface: 128 Bit
  • Grafik-RAM: 2 GB GDDR5
  • Shader: 1.024 Recheneinheiten
  • Direct X-Version: DX 12

GeForce GTX 960 Benchmarks

  • Battlefield 4: 76 FPS (Full-HD, maximale Details)
  • The Elder Scrolls 5: Skyrim: 136 FPS (Full-HD, maximale Details)

GeForce GTX 970 Daten

  • GPU-Takt: 1.050 MHz (Boost-Taktung 1.178 MHz)
  • Speicherinterface: 256 Bit
  • Grafik-RAM: 4 GB GDDR5
  • Shader: 1.664 Recheneinheiten
  • Direct X-Version: DX 12

GeForce GTX 970 Benchmarks

  • Battlefield 4: 114 FPS (Full-HD, maximale Details)
  • The Elder Scrolls 5: Skyrim: 162 FPS (Full-HD, maximale Details)

Wie schon bei der GeForce GTX 970 fordert ebenfalls das Konkurrenzprodukt AMD Radeon R9 390 einen Betrag von 320 Euro. Bei noch mehr gewünschter Leistung, kommt eine Radeon R9 390X ab 430 Euro in Frage. Die beiden GPUs basieren auf der Hawaii-Architektur, wodurch sie über einen moderneren Chip als bei der R9 270X und der R9 280X verfügen.

Radeon R9 390 Daten

  • GPU-Takt: 1.000 MHz
  • Speicherinterface: 512 Bit
  • Grafik-RAM: 8 GB GDDR5
  • Shader: 2.560 Recheneinheiten
  • Direct X-Version: DX 12

Radeon R9 390 Benchmarks

  • Battlefield 4: 100 FPS (Full-HD, maximale Details)
  • The Elder Scrolls 5: Skyrim: 166 FPS (Full-HD, maximale Details)

Radeon R9 390X Daten

  • GPU-Takt: 1.050 MHz
  • Speicherinterface: 512 Bit
  • Grafik-RAM: 8 GB GDDR5
  • Shader: 2.816 Recheneinheiten
  • Direct X-Version: DX 12

Radeon R9 390X Benchmarks

  • Battlefield 4: 107 FPS (Full-HD, maximale Details)
  • The Elder Scrolls 5: Skyrim: 173 FPS (Full-HD, maximale Details)

Schon mit der Nvidia GeForce GTX 960 erhält der Anwender eine hohe Leistungsfähigkeit. Diese wirkt sich aber nur im Zusammenhang mit einer schnellen CPU und ausreichend RAM aus – wie ein Intel Core-i5-Prozessor oder ein AMD FX Octa-Core mit 16 GB Arbeitsspeicher. Dieselbe Konfiguration eignet sich auch für die GTX 970, die Radeon R9 390 und die Radeon R9 390X.

Sapphire Radeon R9 Fury X 4G D5
AMD Grafikkarte Sapphire Radeon R9 Fury X 4G D5

Grafikkarten über 500 Euro

Mehrere Gründe sprechen dafür, eine Grafikkarte in diesem Preissegment zu kaufen: beispielsweise für ein Multi-Bildschirm-System, für einen hochauflösenden Monitor oder für den Einsatz fordernder Grafik-Mods. In allen drei Fällen erweisen sich sowohl die Nvidia GeForce GTX 980 oder die Radeon R9 Fury X als beste Alternativen. Erstere basiert auf der bewährten Maxwell-, während letztere auf die neue Fiji XT-Architektur setzt.

Dadurch wird eine enorm hohe Speicherbandbreite realisiert. Bei der Performance liegen beide Karten jedoch dicht beisammen. Die GTX 980 kostet rund 500, die R9 Fury X sogar 590 Euro.

GeForce GTX 980 Daten

  • GPU-Takt: 1.126 MHz (Boost-Taktung 1.216 MHz)
  • Speicherinterface: 256 Bit
  • Grafik-RAM: 4 GB GDDR5
  • Shader: 2.048 Recheneinheiten
  • Direct X-Version: DX 12

GeForce GTX 980 Benchmarks

  • Battlefield 4: 113 FPS (Full-HD, maximale Details)
  • The Elder Scrolls 5: Skyrim: 173 FPS (Full-HD, maximale Details)

Radeon R9 Fury X Daten

  • GPU-Takt: 1.050 MHz
  • Speicherinterface: 4.096 Bit
  • Grafik-RAM: 4 GB GDDR5
  • Shader: 4.096 Recheneinheiten
  • Direct X-Version: DX 12

Radeon R9 Fury X Benchmarks

  • Battlefield 4: 118 FPS (Full-HD, maximale Details)
  • The Elder Scrolls 5: Skyrim: 183 FPS (Full-HD, maximale Details)

Egal auf welche der beiden Oberklasse-Grafikkarten die Wahl fällt, sie benötigen stets eine passende Basis. Um den Performanceschub effektiv auszunutzen, sind ein Intel Core i7 und 16 GB RAM, besser sogar 32 GB, vonnöten.

Fazit: Nvidia und AMD haben für jeden PC die passende Lösung

Vor der Anschaffung der neuen Grafikkarte sollte der Käufer unbedingt prüfen, ob die schon verbauten Komponenten (CPU und RAM) überhaupt noch mithalten können. Sonst entsteht schnell ein Flaschenhals und die Mehrleistung der neuen GPU liegt brach. Erst mit der perfekten Symbiose aus CPU, GPU und RAM entfaltet sich das optimale Gaming-Erlebnis.

blub

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