Viel Leistung im Quadrat – die kleinen PC-Wunderkisten

Mini Cube PC
Mini Cube PC mit dem Gehäuse Osidian Series 250D von Corsair

Multimedia Genie: Deshalb ist der Mini Cube PC für Büro und Heim die optimale Lösung

Gute Technik kann auch platzsparend verbaut sein, was die Mini Cube PCs eindrucksvoll demonstrieren. Im Vergleich zum herkömmlichen Tower ist die quadratische Bauart deutlich kompakter, was einen vielseitigeren Einsatz ermöglicht. Noch dazu sind Cube-Computer ein echter Blickfang, da sie trotz geringer Größe ein modernes Design aufweisen.

Für folgende Anwendungsgebiete ist ein Mini-Rechner denkbar:

  • Multimedia-Zentrale für das Wohnzimmer
  • Kompakter Office-Computer für den Büroeinsatz
  • Zweitrechner für den heimischen Arbeitsplatz
  • Medienserver für die ganze Familie
  • Platzsparender Spiele-Computer

Man sieht also, ein Mini Cube PC ist eine praktische Ergänzung zu allen möglichen Alltagssituationen. Es gibt für jedes Einsatzgebiet den passenden Würfel, um diesen zu finden, sollten die nachfolgenden Hinweise beachtet werden.

Der Mini Cube PC für das Wohnzimmer

Da man hier nach der Arbeit und in der Freizeit entspannen möchte, ist ein gemütliches Ambiente wichtig. Deshalb sollte der Cube-Computer auch zur eigenen Einrichtung passen. Farbe und Form können geschickt ausgewählt werden, damit sich die kompakte Entertainment-Zentrale nahtlos in das Wohnzimmer einfügt. Durch ihre ruhige Arbeitsweise tragen Mini PCs ebenfalls dazu bei, dass sie nicht störend wahrgenommen werden. Doch auch das Innenleben ist wichtig. Für einen reibungslosen Film- und Musikgenuss sind darum diese Punkte von Bedeutung:

  • Leistungsstarker Prozessor (Intel Core i3 / Core i 5 oder AMD A8)
  • Ausreichende Grafiklösung (Radeon 7560D oder schneller bzw. Intel HD Graphics)
  • Mindestens 4 GB DDR3-RAM
  • SSD-Laufwerk für geräuschlosen Betrieb (mindestens 256 GB)
  • DVD-Laufwerk oder je nach Filmsammlung Blu-Ray-Laufwerk
  • Drahtlose Eingabegeräte für eine bequeme Bedienung vom Sofa aus

Erfüllt der Mini PC diese Voraussetzungen, muss er nur noch an die Soundanlage angeschlossen, beziehungsweise eine neue hinzugekauft werden. Die Integration in das heimische Netzwerk zwecks Zugriff auf Mediendateien ist ebenfalls ratsam.

Der Mini Cube PC für den Büroeinsatz

Bei diesem Einsatzgebiet ist ein stimmiges Erscheinungsbild noch wichtiger. Bunte Beleuchtungen oder martialische Gehäuseformen nebst auffälligen Farben werden am Arbeitsplatz nicht gerne gesehen. Deshalb bieten sich zurückhaltende Gehäuse an, die bestenfalls auch mit vielen USB-Schnittstellen aufwarten können. So kann man problemlos seine Eingabegeräte, Speichersticks Drucker und Scanner verbinden.

Die niedrige Geräuschentwicklung ist auch im Büroeinsatz ein nicht zu unterschätzender Mehrwert. Bei der Leistung sollten dieselben Hardware-Anforderungen wie beim Mini PC für den Wohnzimmer-Einsatz berücksichtigt werden. Das Blu-Ray-Laufwerk ist allerdings nicht notwendig und die Eingabegeräte müssen nicht zwingend drahtlos sein.

Die Verwendung einer SSD bringt aber auch hier Vorteile, da wichtige Anwendungen und das Betriebssystem schneller gestartet werden können.

Der Mini Cube PC als Zweitrechner

Gerade aufgrund der kompakten Bauform bietet sich diese Art von Computer als Zweitrechner an. In vielen Szenarien erhält man durch einen zusätzlichen PC einen deutlichen Mehrwert:

  • Als dedizierter Arbeitsplatz neben dem Spiele-Computer
  • Als Backup-Lösung im Falle eines Defekts des Hauptcomputers
  • Für LAN-Spiele mit Freunden
  • Für das Aufbewahren besonders wichtiger Dateien

Die notwendige Hardware richtet sich dann nach dem Einsatzgebiet. Wenn der Mini PC lediglich als Backup-Lösung oder als Datenspeicher verwendet werden soll, reicht eine kleine Konfiguration, etwa bestehend aus AMD A6 oder AMD A8 und 4 GB RAM, aus. Eine große Festplatte ab 1 Terabyte ist auf jeden Fall ratsam.

Wenn man hingegen mit einem Freund oder alleine auch aufwendige Spiele wie The Witcher 3 oder GTA 5 spielen möchte, kommt man um High-End-Hardware nicht herum. Ein Intel Core i7, 8 GB RAM und eine Grafikkarte ab GTX 770 oder gar GTX 960 sind hier Pflicht.

Der Mini Cube PC als Medienserver

Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie – das bringt der Medienserver. In dieser Funktion agiert der Computer als eine Art Butler, der einem die Filme, Fotos und Musikstücke reicht, die man gerade haben möchte. Ein unkomplizierter Einbau in das heimische Netzwerk über WLAN ist empfehlenswert. Der Zugang sollte aber mittels des sicheren Verschlüsselungsverfahrens WPA2 abgesichert werden, um Fremdzugriffen vorzubeugen.
Da auf einem Medienserver viele Daten gelagert werden, sollte der Speicherplatz entsprechend groß sein. Am besten eignen sich Festplatten mit 1 bis 2 Terabyte. Die Rohleistung ist bei solchen Systemen zwar eher zweitrangig, dennoch ist es ratsam, auf einen Quad-Core-Prozessor (AMD A8) oder schnellen Dual-Core (Intel Core i3) zu setzen.

Fazit: Der Mini Cube PC macht alle glücklich

Ob man nun einen handlichen Rechner für das Büro oder den Arbeitsplatz sucht, oder sich für den Notfall ein zweites System aufbauen möchte, ein Cube macht oft viel Sinn.

Als Unterhaltungsmaschine im Multimedia- oder Spiele-Bereich leistet ein Mini PC ebenfalls gute Arbeit. Dabei lassen sich die Hardwarekomponenten und das Design den eigenen Anforderungen entsprechend anpassen. So findet sich für jeden Anwendungszweck, jeden Geldbeutel und jedes Zimmer ein passender Mini PC. Im Vergleich zu ihren großen Artverwandten sparen die kleinen Computer zudem Strom und sind leiser im Betrieb.

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