Die Spielekracher für Herbst/Winter 2015 – auf diese Games warten alle PC-Spieler

Fallout 5
© 2016 Bethesda Softworks LLC, a ZeniMax Media company.

Von Metal Gear Solid 5 bis Need for Speed – Spiele-Highlights 2015 im Rampenlicht

Zocker dürfen sich auf die kommenden Monate freuen, denn es erscheinen noch viele genreübergreifende AAA-Spiele. Anhand zahlreicher Gameplay-Videos und Previews namhafter Redaktionen zeichnet sich nun schon eine Tendenz zu den Pflichttiteln in der zweiten Jahreshälfte ab, mit den folgenden Highlights in den jeweiligen Kategorien:

  • Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain (3rd-Person-Shooter)
  • FIFA 16 (Fußballspiel)
  • Anno 2205 (Strategiespiel)
  • Need for Speed (Rennspiel)
  • Call of Duty: Black Ops 3 (Ego-Shooter)
  • Fallout 4 (Rollenspiel)

Doch was macht diese Games so gut? Welche Anforderungen muss der Computer erfüllen, um die Spielwelt möglichst in voller Pracht genießen zu können? Auf diese Fragen gehen die nachstehenden Zeilen detaillierter ein.

Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain

Der Protagonist Snake, im Spielegenre schon ein alter Hase, befindet sich jetzt im Jahr 1984, neun Jahre nach den Ereignissen von Metal Gear Solid V: Ground Zeroes. Die Zeit ging nicht spurlos an dem Helden vorbei, die Schicksalsschläge mehrten sich mit jedem Teil. Auch bei Phantom Pain bleibt die Story ein zentrales Spielelement. Aus diesem Grund erweisen sich Vorkenntnisse als sehr nützlich.

Gelungen sind die weitläufigen Areale des Spiels, die zum Entdecken einladen. Außerdem erhalten unzählige Nebenmissionen die Motivation stets aufrecht. Mother Base, der zentrale Ausgangspunkt, kann kontinuierlich ausgebaut werden und dient ebenso als Entwicklungslabor für neue Waffen. Metal Gear Solid 5 bietet also auch nach der Haupthandlung noch Beschäftigung. Die gelungene Grafik, vor allem die detaillierten Charaktere, werten die Atmosphäre auf.

Systemanforderungen (Minimum):

  • CPU: Intel Core i5-4460 oder besser
  • RAM: 4 GB RAM
  • GPU: GeForce GTX 650 oder besser

Systemanforderungen (Empfehlung):

  • CPU: Intel Core i7-4790
  • RAM: 8 GB RAM
  • GPU: GeForce GTX 760 oder besser

Hit-Potential: 5 von 5 Sternen

FIFA 16

Electronic Arts lernte aus den Fehlern des Vorgängers und verbesserte vor allem die Intelligenz der künstlichen Spieler. Die Verteidiger leisten deutlich bessere Arbeit und agieren zudem clever mit Sprints oder werfen sich zielsicher zwischen den Ball. Verschiedene Optionen des Hineingrätschens ermöglichen einen verfeinerten taktischen Spielverlauf durch neue Optionen, wie beispielsweise „halb kniend“ oder „über den Boden gleitend“.

Mit der Funktion „Clinical Finishing“ wurde des Weiteren eine Möglichkeit zur genauen Berechnung der Fußposition integriert. Perfektionistische Ballathleten können ihre Pässe somit noch besser planen.

Systemanforderungen (Minimum):

  • CPU: Intel Core i3-2100 oder besser
  • RAM: 4 GB RAM
  • GPU: GeForce GTX 650 / Radeon HD 5770 oder besser

Systemanforderungen (Empfehlung):

  • CPU: Intel Core i5-2550 / AMD FX-6350
  • RAM: 8 GB RAM
  • GPU: GeForce GTX 460 / Radeon HD 6870

Hit-Potential: 3,5 von 5 Sternen

Anno 2205
©Ubisoft

Anno 2205

Mit einem äußerst leichten Einstieg in das Echtzeitstrategiespiel Anno 2205 begrüßt der Entwickler Ubisoft Neulinge auf das Herzlichste. Das Szenario auf dem Mond fordert vom Hobbyarchitekten ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, da Weltraumobjekte auf das Lager stürzen können. Geschickt aufgestellte Schilde wirken der Misere entgegen.

Gebäude lassen sich nun nahtlos miteinander durch das Straßensystem verbinden. Es besteht die Möglichkeit, schon platzierte Bauten zu verschieben und umzustellen. Die Grafik bei Anno 2205 machte ebenfalls einen Sprung nach vorne, was sich in einer sichtbaren Steigerung der Animationen und des Detailgrades widerspiegelt.

Offizielle Systemanforderungen gibt es bisher nicht. Jedoch ist der Gamer mit der folgenden Konfiguration gut aufgestellt:

Systemanforderungen (unsere Empfehlung):

  • CPU: Intel Core i3-4150
  • RAM: 8 GB RAM
  • GPU: GeForce GTX 750 TI

Hit-Potential: 4 von 5 Sternen

Need for Speed

Um frischen Wind in die populäre Rennspielreihe zu bringen, startete Electronic Arts den Motor neu durch. Das kommende Need for Speed wird ein Reboot, also ein Neuanfang der ganzen Serie sein. Die beliebtesten Elemente der bisherigen Teile vereinigen sich zu einem harmonischen Rennspielerlebnis.

Der Hersteller setzte die Autofahrt deutlich authentischer um. Beispielsweise erhält man nun die Möglichkeit, von der Polizei einen Strafzettel zu erhalten, anstatt ständig vor ihr fliehen zu müssen. Alternativ kann man trotzdem eine spektakuläre Verfolgungsjagd durch die frei befahrbare Stadt Ventura Bay wagen. Das Tuning behält weiterhin seinen hohen Stellenwert.

Auch bei Need for Speed gibt es noch keine offiziellen Aussagen bezüglich der benötigten Hardware – jedoch schon eine Prognose:

Systemanforderungen (Minimum):

  • CPU: Intel Core 2 Duo mit 2,4 Gigahertz
  • RAM: 4 GB RAM
  • GPU: GeForce 8800 GT / Radeon HD 3870

Systemanforderungen (Empfehlung):

  • CPU: Intel Core i7-4790
  • RAM: 8 GB RAM
  • GPU: GeForce GTX 750 TI / GeForce GTX 660 / Radeon HD 7870

Hit-Potential: 4,5 von 5 Sternen

Call of Duty: Black Ops 3

Im Auftrag von Publisher Activision entwickelte Treyarch den neuesten Teil der Ego-Shooter-Reihe. Diesmal soll die Geschichte packender sein und auf ein einziges, unausweichliches Ende hinsteuern. Im Jahr 2065 herrscht ein harter Krieg zwischen zwei Machtblöcken, dem Common Defense Pact (CDP) und dem Winslow Accord (WA).

Beide Fraktionen kämpfen um die verbleibenden Ressourcen auf der zerrütteten Erde. In der Zukunft treten die Soldaten modifiziert an und erhalten durch Implantate und Prothesen übermenschliche Fähigkeiten.

Systemanforderungen (Minimum):

  • CPU: Intel Core i3-530
  • RAM: 6 GB RAM
  • GPU: GeForce GTX 470 / Radeon HD 6970

Systemanforderungen (unsere Empfehlung):

  • CPU: Intel Core i5-4590
  • RAM: 8 GB RAM
  • GPU: GeForce GTX 960

Hit-Potential: 4 von 5 Sternen

Fallout 4

Die Fortsetzung zu Bethesdas Rollenspiel-Epos legte viel Wert auf die Gestaltung der Charaktere. Die Spielfigur lässt sich nun noch genauer anpassen und verfügt zudem erstmals in der Geschichte der Reihe über eine eigene Synchronstimme. Das bewährte VATS-Kampfsystem gibt es natürlich auch weiterhin. Damit bleibt die Auswahlmöglichkeit zwischen einem actionreichen oder einem rundenbasierten Kampf bestehen.

Verbesserungen bei der Spielmechanik zeigen sich unter anderem beim Rüstungssystem. Dieses wurde durch mehrere Schichten erweitert. Außerdem verfügt der Spieler in Fallout 4 über neue Waffen, wie beispielsweise eine ungewöhnliche Laser-Muskete. Die riesige Spielwelt muss man aber nicht alleine durchstreifen, der treue Hund Dogmeat ist stets an der Seite des Protagonisten.

Bethesda verkündete bislang noch nicht, welche Mindestbedingungen das Spiel an die Hardware stellt. Mit dieser Konfiguration sollte allerdings eine gute Spielbarkeit gegeben sein:

Systemanforderungen (unsere Empfehlung):

  • CPU: Intel Core i7-4770
  • RAM: 8 GB RAM
  • GPU: GeForce GTX 970

Hit-Potential: 4,5 von 5 Sternen

Fazit: Bei der Hardware besser Vor- als Nachsicht

Mit den empfohlenen Hardwareangaben der Spiele bleibt der Computer-Käufer in jedem Fall auf der sicheren Seite. Es ist sogar ratsam, diese noch etwas zu steigern. Bei den PC-Spielen erscheinen häufig Modifikationen, die das Game optisch und spielerisch aufwerten – ein wirklich nicht zu unterschätzender Vorteil.
Diese benötigen dann aber Komponenten, die deutlich oberhalb der vom Entwickler angegebenen Richtlinien liegen. Für das Spieljahr 2015 rüstet man sich am besten mit einem Intel Core i7, 8 GB RAM und einer GTX 970 oder sogar GTX 980, auch für hohe Auflösungen und Mods, aus.

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