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Dieser Rechner passt in Ihre Hand – der Ultra Mini PC

Die Wunderwelt des Computers in ihrer kompaktesten Form

Wenn selbst ein Mini Cube PC noch zu groß sein sollte, bietet sich die Ultra-Variante an. Faszinierend, wie die Hersteller es schafften, einen Großteil der aus Desktop-Rechnern bekannten Komponenten in ein winziges Gehäuse zu packen. Dabei muss der Anwender nicht auf das Fachwissen und die Kompetenz von Markenherstellern verzichten. Bekannte Unternehmen wie Acer, Asus, HP und TrekStor wissen, wie man Computer effizient schrumpft.

Je nach verbauter Ausstattung variiert die Größe eines Ultra Mini PCs. So gibt es Modelle, die ähnlich kompakt erscheinen wie eine CD-Hülle und wiederum andere, die eher an eine breitere DVD-Verpackung erinnern. Die Art des eingebauten Datenspeichers entscheidet vornehmlich über das Gewicht der kleinen Zauberkästen. Ein integrierter Flash-Speicher wiegt fast gar nichts, eine SSD bringt schon ein wenig mehr auf die Waage und eine gängige Festplatte legt wiederum noch ein Stück drauf.

Deshalb gibt es Ultra Mini PCs, die bereits ab 200 Gramm zu haben sind, andere wiederum überschreiten die Grenze von 1 Kilogramm. In jedem Fall profitiert der User im Vergleich zum Desktop-PC durch ein deutlich geringeres Gewicht und ein Format, das sich überall problemlos verstauen lässt.

Folgende Kriterien sollte der Miniatur-Rechner mindestens erfüllen:

  • CPU: Intel Atom, Intel Celeron oder Intel Pentium der aktuellen Baureihen
  • GPU: integrierte Intel HD Graphics
  • RAM: mindestens 4 GB DDR3
  • HDD: Festplatte oder SSD ab 256 GB
  • Anschlüsse: mindestens 2x USB (2.0 oder 3.0), HDMI und/oder DisplayPort, Kopfhörer- und Mikrofon-Buchse, LAN (Gigabit ratsam)
  • drahtlose Schnittstellen: Bluetooth (4.0), WLAN (n- oder ac-Standard)
  • Sonderausstattung (optional): Kartenleser, Kensington Lock
  • Betriebssystem: Windows 7 oder Windows 8.l vorinstalliert

Die Basis des Ultra Mini PC – CPU, GPU und RAM

Intel liefert viele stromsparende Lösungen, die trotzdem über genug Leistung für Multimedia-Genuss, Internet und Office-Anwendungen verfügen. Hier ist beispielsweise der Celeron N3050 erwähnenswert, der als 1,6 Gigahertz taktender Dual-Core daherkommt. Für etwas mehr Performance kann ein Intel Core, wie der i3-5010U, in Erwägung gezogen werden. Diese CPU verfügt über zwei Kerne mit bis zu 2,1 Gigahertz Takt.

Die Hersteller verbauen in die kompakten Rechenwunder teilweise 2 GB DDR3 RAM. Diese Arbeitsspeichermenge ist für manche Anwendungsgebiete knapp bemessen, weshalb das Gerät eher 4 GB DDR3 aufweisen sollte. High-End-Varianten der Ultra Mini PCs beherbergen sogar bis zu 16 GB DDR3.

Bei der Grafikeinheit verzichten die Produzenten auf eine externe PCI-Express-Ausführung, da das Gehäuse sonst nicht mehr so handlich ausfallen würde. Die in Intel-CPUs verbauten HD-Graphic-GPUs arbeiten aber durchaus leistungsstark und stemmen auch hochauflösende Full-HD-Videos ohne Probleme.

Der Speicherplatz des Ultra Mini PC

Drei verschiedene Ansätze stellen sich in den kleinen Rechnern dar. Besonders günstige Ultras setzen auf fest integrierten Flash-Speicher. Dieser fällt meistens recht klein aus und kann ebenfalls nicht gegen ein anderes Modell ausgetauscht werden. Empfehlenswertere Varianten arbeiten mit integrierter SSD. Diese laufen schnell und geräuschlos und lassen sich gegen größere Exemplare ersetzen.

Traditionelle Festplatten (HDD) finden sich auch häufig in Ultra Mini PCs wieder. Diese bieten viel Speicherplatz zu einem günstigen Preis und sind eine gute Option, wenn das zusätzliche Gewicht und das Betriebsgeräusch nicht stören.

Bestens vernetzt mit den passenden Schnittstellen

Aufgrund ihrer kompakten Bauweise verfügen die handgroßen Computer über keine optischen Laufwerke (DVD oder Blu-Ray). Alternativ kann natürlich ein externes optisches Medium angeschlossen werden, was aber der Mobilität schadet. Es ist deshalb wichtig, dass der Ultra Mini PC von Haus aus viele Anschlüsse mitbringt.

Bei den kabelgebundenen Schnittstellen handelt es sich insbesondere um die USB-Ports, mit mindestens zwei, aber besser noch vier dieser Anschlüsse (Revision 2.0 oder 3.0). Um problemlos einen externen Monitor mit dem kleinen PC zu verbinden, darf ein HDMI-Port nicht fehlen, bei manchen Exemplaren gibt es zusätzlich den moderneren DisplayPort-Anschluss. Klinkenbuchsen für Kopfhörer und Mikrofon sowie eine LAN-Verbindung (Gigabit) sind ebenfalls wichtig.

Bei den drahtlosen Schnittstellen sollte auf eine moderne Variante geachtet werden. Bluetooth ab Version 4.0 bringt wichtige Kommunikationserweiterungen mit und WLAN agiert durch die Standards n oder ac noch schneller und sicherer. Für die physische Absicherung kann ein Kensington Lock-Diebstahlschutz praktische Dienste leisten und ein Kartenleser eignet sich beim Ultra Mini PC hervorragend als Speichermedium.

Fazit: Die ganze PC-Welt in einer Hand

Die kleinen Kisten beherbergen sehr viel Potential und überzeugen abseits der Größe durch ein harmonisches Hardware-Ökosystem, einen leisen Betrieb und dem niedrigen Anschaffungspreis. Ultra Mini PCs eignen sich für den Einsatz als:

  • Unterhaltungszentrale für Wohn- und Schlafzimmer
  • Office-Rechner
  • platzsparender Zweit-Rechner
  • kompakter Medienserver
  • transportabler Computer auf Reisen oder Besuchen

Bei diesen Systemen wurde zwar die Größe geschrumpft, aber nicht die Alltagstauglichkeit. Der Komfort des Desktop-PCs in einer unscheinbaren Form eröffnet ungeahnte Möglichkeiten und bringt den Nutzer zum Staunen.

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